Energiesparlampe oder Glühbirne
Früher oder später werden auch bei Ihnen Energiesparlampen hängen. Nach dem Willen der EU werden Glühlampen nämlich Schritt für Schritt verschwinden. Ab dem 1. September 2012 sollen nur noch Energiesparlampen zu kaufen sein. Warum nicht gleich umstellen? Gute Argumente sprechen dafür: Der Anteil der Beleuchtung am Stromverbrauch im Haushalt macht bis zu 15 Prozent aus. Davon lassen sich 50 Prozent einsparen – so viel wie bei keiner anderen Verbrauchsart im Haushalt.
Wieviel Strom verbrauchen Lampen?
Der Stromfresser Nr. 1: Eine normale Glühbirne verwandelt etwa 90 bis 95 Prozent der elektrischen Energie in Wärme. Als Licht sind nur 5 bis 10 Prozent nutzbar.
Die Effizienteren: Halogenlampen bzw. Leuchtstoffröhren verfügen über eine bessere Effizienz als normale Glühbirnen. Auch bei Halogenlampen wird die meiste Energie zu Wärme. Leuchtstoffröhren haben eine gute Lichtausbeute, sind aber nicht überall einsetzbar.
Die Besten: Energiesparlampen sind praktisch für jeden Einsatzzweck erhältlich. Sie halten rund 8 Mal länger als herkömmliche Glühbirnen und haben eine fünf Mal höhere Lichtausbeute. Das heißt: Eine 20-Watt-Energiesparlampe erzielt etwa den gleichen Lichtstrom wie eine Glühlampe mit 100-Watt Leistung. Der Verbrauch ist um rund 80 Prozent geringer. An den Energiesparwundern führt daher kein Weg mehr vorbei.
Die Zukunft: Leuchtdioden oder Licht emittierende Dioden, kurz LED. Sie sind sehr sparsam und wandeln noch einmal erheblich mehr Energie in Licht um als Energiesparlampen. Sie gelten als Licht der Zukunft. Derzeit sind sie aber noch extrem teuer.
Tip: Kaufen Sie keine Billig-Energiesparlampen. Wie die Stiftung Warentest herausgefunden hat, gehen diese früher kaputt als teurere Qualitätslampen.


