Strom sparen durch optimale Auswahl des Kochgeschirrs

Die Erfahrung, dass das Kochen umso mehr Spaß macht, je besser die Küche eingerichtet und ausgestattet ist, macht jede Hausfrau irgendwann einmal. Hier geht es weniger um Komfort beim Kochen, sondern vielmehr darum, sich einiges an Zeitaufwand bei der Küchenarbeit zu sparen.
Das fängt schon beim Herd an. Kochgeschirr sollte immer auf den jeweiligen Herd abgestimmt sein. Das bedeutet, dass man seine Kochtöpfe im Durchmesser so auswählen sollte, dass sie optimal auf die Kochplatten oder die Heizflächen des Ceranfeldes passen. So wird die Energie am besten ausgenutzt und man kann über das Jahr hinweg ein paar Euro bei den Stromkosten sparen. Noch mehr Energie kann man sparen, wenn man sein Kochgeschirr so auswählt, dass man die Töpfe beim Kochen übereinander stapeln kann. So kann im unteren Topf das Fleisch kochen, während die aufsteigende Wärme im Topf darüber dafür sorgt, dass Nudeln und Reis garen können, der vorher nur kurz aufgekocht wurde. So kann man bei konsequenter Anwendung der Stapeltechnik bis zu einem Drittel der durchs Kochen entstehenden Stromkosten sparen.

Angenehmer Nebeneffekt bei Kochgeschirr, das zum Garen gestapelt werden kann, ist auch die Möglichkeit, es Platz sparend im Schrank verstauen zu können. Die Töpfe können ineinander gestellt und die Deckel verkehr herum darauf gelegt werden. Dadurch haben an einer Stelle bis zu drei Töpfen Platz, wo man sonst nur einen verstauen könnte.

Auch bei den Tiegeln und Pfannen sollte man darauf achten, dass die Grundflächen gut zu den Kochflächen des Herdes passen. Vor allem sollten sie weder nach außen gewölbt noch nach innen gebogen sein. Solcherart geschädigtes Kochgeschirr sorgt nicht nur für Energieverluste, sondern auch für eine ungleichmäßige Wärmeübertragung auf die zu garenden Speisen.

Besonderes Augenmerk sollte auf die Böden beim Kochgeschirr gelegt werden. Spezielle Beschichtungen verhindern ein Anbacken der zu verarbeitenden Lebensmittel. Sie sollten jedoch auch vorsichtig behandelt werden. Spitze Gegenstände haben dort weder zum Rühren noch zum Wenden etwas zu suchen. Hier sollte Küchenhelfer aus Plastik bevorzugt werden. Auch bei der Reinigung der beschichteten Töpfe sollte man Vorsicht walten lassen. Der Wasserstrahl des Geschirrspülers sorgt auf Dauer dafür, dass die Böden rau werden. Deshalb lieber von Hand reinigen und auf Scheuermilch und ähnliche Hilfsmittel verzichten. Dort hilft es, den Topf sofort mit Zitrone, heißem Wasser mit Salz oder Geschirrspülmittel einzuweichen und ihn ein paar Stunden abgedeckt stehen zu lassen.
Wer gerne zum Camping fährt, der findet im Handel spezielles Kochgeschirr, das auf die Nutzung im Zelt oder Wohnwagen ausgelegt ist, wo häufig unter Verwendung von Propangas gekocht wird. Die Topfsets eine Nutzung beim Camping sind meist so gestaltet, dass sie ineinander gestapelt werden können und man die Deckel gleich als Tiegel benutzen kann. Wichtig ist hier, dass man bei der Reinigung vom Kochgeschirr auch die Unterseiten der Töpfe gründlich mit putzt, denn Propangas sorgt für rußig- fettige Rückstände, die sich dort absetzen. Das gilt auch für die Campingfreunde, die noch traditionell mit einem Spirituskocher arbeiten. Dafür eignet sich nicht jedes Kochgeschirr, weil die bei der Verbrennung von Spiritus entstehende Flamme deutlich heißer wird, als beispielsweise die Kochplatten eines elektrisch betriebenen Campingkochers.

Verwandte Artikel


Stromvergleich

Gelesen: 1085 · heute: 2 · zuletzt: 17. May 2012

Autor: admin
Datum: Montag, 25. Mai 2009 13:18
Trackback: Trackback-URL Themengebiet: Energiespartipps

Feed zum Beitrag: RSS 2.0 Diesen Artikel kommentieren

Ein Kommentar

  1. 1

    [...] Reis und Milch und hat nebenbei noch den Vorteil, dass nichts mehr anbrennt. Neben der richtigen Auswahl des richtigen Kochgeschirrs gibt es noch mehr Tipps zum Energie [...]

Kommentar abgeben