Flachbildschirme verbrauchen weniger Strom als Röhrenmonitore
Flachbildschirme für den Computer verbrauchen (auch TFT- oder LCD-Monitore genannt) benötigen im Vergleich zum herkömmlichen Röhrenmonitor bis zu 75 Prozent weniger Strom. Das hat die Initiative „Energieeffizienz“ der Deutschen Energie-Agentur GmbH ausgerechnet. Ein 19-Zoll Flachbildschirm, der täglich 3 Stunden genutzt werde, spare gegenüber einem Röhrenmonitor gleicher Größe rund 15 Euro Stromkosten im Jahr. Nur 35 Watt verbraucht ein 19-Zoll-TFT-Bildschirm im Betrieb, 110 Watt hingegen ein gleich großer CRT-Röhrenmonitor.
CRT bedeutet Cathode Ray Tube, also Katodenstrahlröhre. LCD steht für Liquid Chrystal Display (Flüssigkristallanzeige) und ist ein Oberbegriff für Flüssigkristallbildschirme. TFT (Thin Film Transistor) ist eine bestimmte Form der LCD-Technik, mit der heute alle Monitore arbeiten. Flachbildmonitore zeichnen sich neben dem geringeren Stromverbrauch auch dadurch aus, dass ihr Bild scharf, flimmerfrei und unverzerrt ist und dass sie deutlich weniger Platz einnehmen. Außerdem sind sie strahlungsärmer als Röhrenmonitore.


